Früher Abschluss für 2018

(tg) So früh wie schon lange nicht mehr beschließt die Rollhockey-Bundesliga das Jahr. Den Grund dafür liefert der Spielplan der Euroliga, in der Deutschland durch Meister SK Germania Herringen vertreten ist, wodurch die traditionell im Januar ausgetragene 1. Pokalrunde noch vor Weihnachten terminiert werden musste.

Bereits am Freitagabend feiert der SK Germania Herringen seinen Kehraus, wobei die Hürde in der heimischen Glückauf-Arena mit Schlusslicht RHC Recklinghausen nicht sehr hoch bemessen sein dürfte (20 Uhr). Im Vorjahr gab es jedenfalls ein munteres Scheibenschießen, bei dem letztlich die Germanen mit 12:6 die Oberhand behielten – die Zuschauer bei 18 Toren aber allesamt auf ihre Kosten kamen. Für SKG-Neuzugang Christoph Rindfleisch wird dagegen eine ganz emotionale Angelegenheit, trifft er doch erstmals auf seinen Stammverein, bei dem er alle Jugendteams durchlaufen hat.

Auf eine – zumindest auf dem Papier – einfache Aufgabe erwartet am Samstag die ERG Iserlohn, der am Hemberg der SC Bison Calenberg gegenüberstehen wird (Sa., 15.30 Uhr). Doch gerade in jüngerer Vergangenheit taten sich die Westfalen gegen die Niedersachsen immer sehr schwer.

 

Und aktuell weisen die Iserlohner auch nur acht Zähler mehr auf dem Punktekonto aus als die Bisons, bei denen Torjäger Milan Brandt derzeit in Topform ist und mit 21 Toren alleine schon so oft ins Schwarze getroffen hat wie das gesamte ERG-Team.

Ein echtes Jahresendspiel steht parallel für die RESG Walsum an, die beim RSC Cronenberg zu Gast sein wird (15.30 Uhr – Alfred-Henckels-Halle). Sollten die roten Teufel dort ihre fünfte Saisonniederlage einstecken müssen, wäre der Zug in die Top-Vier schon so gut wie abgefahren. Ein Iserlohner Erfolg vorausgesetzt betröge der Abstand nach oben dann nämlich schon satte sieben Punkte. Die Bergischen hätten gar acht Zähler Vorsprung, weshalb sie ihrem letzten Auftritt vor eigenen Fans auch ihre ganze Aufmerksamkeit widmen werden.