Herren: RSC Cronenberg Pokalsieger 2025!

Die Herren des RSC Cronenberg sicherte sich am Samstag nach eindrucksvoller Leistung mit dem DRIV-Pokal den ersten Titel der Saison, den zwölten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Die Löwen mussten noch kurz vor Spielbeginn auf ihren dreifach-Torschützen im Hinspiel Thomas Köhler verzichten, der sich beim Warm-Up eine Platzwunde am Kopf zuzog. Seine Kameraden sprangen ein und lieferten ab. Dem TuS Düsseldorf-Nord, der sich in den Runden zuvor noch gegen die Top-Teams des SK Germania Herringen und der RESG Walsum durchsetzen konnten, blieb in beiden Finalspielen das Nachsehen. Der RSC sicherte sich mit dem Pokalsieg auch einen Europapokal-Startplatz.

Beide Teams begannen das Rückspiel genauso druckvoll, wie das Hinspiel vor Wochenfrist in Düsseldorf endete. Die Wuppertaler setzen dabei auf Zeit und versuchten über lange Ballphasen den knappen Hinspiel-Vorsprung zu halten. Als Joshua Heinrichs bei einem Cronenberger Konter Alex Ober unsanft umriss, bot sich dem RSC per Direktem Freistoß die bis dahin beste Chance zur Führung. Doch Ober zog gegen Luca Brandt im Tor der Düsseldorfer den kürzeren und auch die anschließende Power-Play-Phase konnten die Löwen nicht nutzen. Auch Leon Geisler, Brandts Gegenüber im Tor der Hausherren war heute in Top-Form. So bleib ein intensives Spiel lange offen. Tor fielen – anders als im Hinspiel – erst kurz vor der Halbzeitpause. Adrian Börkei (22.) und kurz darauf Daniel Strieder (23.) sorgten per Doppelschlag für eine 2:0-Führung für die Hausherren. Börkei verwertete einen Abpraller nach Distanz-Schuss von Lucas Seidler und nachdem sich Joshua Heinrichs nach dem Anstoß in der RSC -Abwehr festlief, startete Strieder in den Konter und verwandelte trocken.

Strieder traf auch direkt nach der Halbzeit zum 3:0 (28.), setzet sich im Strafraum durch. Das Pokal-Pendel neigte sich nun immer stärker zugunsten der Wuppertaler, Düsseldorf lag in der Addition beider Spiele jetzt vier Tore zurück und musste sich taktisch verändern, agierten in der Folge auch deutlich offensiver. RSC-Coach Jordi Molet ließ nun noch mehr Zeit von der Uhr nehmen, sein Team nutzte die maximale Angriffszeit nun konsequent voll aus. Charlie Gatermann wechselte nach einem Rempler gegen Aaron Börkei auf die Strafbank. Niko Morovic verwandelte den Direkten sicher zum 4:0 (36.). Der TuS gab sich vierzehn Minuten vor Schluss nicht auf. Presste und doppelte, doch der RSC spielte seine Erfahrung aus. Joshua Heinrichs setzte die Kugel kurz darauf an Geislers Lattenkreuz. Auf der Gegenseite konnte er Strieder nur mit einem Schlag auf den Schläger im Strafraum stoppen. Alex Ober verwandelte den Strafstoß im Nachsetzen (40.) und der RSC hatte zehn Minuten vor dem Ende mit total 6 Toren Vorsprung nun endgültig beide Hände fest am Pott. Düsseldorf warf noch einmal alles in die Waagschale, doch dem RSC boten sich dadurch große Freiräume. Tom Drübert bediente den frei im Strafraum stehenden Strieder und es stand 6:0 (41.). Adrian Börkeis Schläger fand sich an der Mittellinie plötzlich zwischen den Beinen von Nick Heinrichs. Heinrichs, kam zu Fall, Börkei zu 2 Minuten. Joshua Heinrichs verwandelte den fälligen Direkten sicher zum 6:1 (47.). Niko Morovic traf kurz vor Beginn der Wuppertaler Pokalparty noch per Direktem Freistoß zum 7:1-Endstand (49.).