Friends League

Friends League – Gemeinsam den Rollhockeysport wieder wachsen lassen

Mit der Friends League ist ein neues Projekt entstanden, das weit mehr sein soll als nur ein weiterer Wettbewerb im deutschen Rollhockey. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Ziel, Kinder und Vereine wieder stärker in einen regelmäßigen Spielbetrieb zu integrieren und den Rollhockeysport in Regionen zu stärken, in denen es zuletzt nur wenige Spielmöglichkeiten gab.

Die Idee zur Friends League geht auf den Fachjugendwart der SK Rollhockey zurück. Gemeinsam mit den beteiligten Vereinen wurde das Konzept entwickelt und schließlich ins Leben gerufen. Der Ansatz dabei: neue und flexible Spielmöglichkeiten schaffen, Vereine miteinander vernetzen und insbesondere dort wieder Perspektiven eröffnen, wo ein regulärer Spielbetrieb zuletzt nur schwer oder gar nicht möglich war.

Dabei richtet sich der Blick ganz bewusst auch auf Vereine und Standorte, die in den vergangenen Jahren teilweise aus der aktiven Rollhockeylandschaft verschwunden oder nur noch eingeschränkt im Spielbetrieb vertreten waren. Die Friends League soll ihnen eine Möglichkeit geben, wieder einzusteigen, Mannschaften aufzubauen und ihren Kindern regelmäßige Spielpraxis zu ermöglichen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Nord- und Mitteldeutschland. Aktuell sind beispielsweise Nachwuchsmannschaften des RSC Harz, des SV Allstedt, des RSC Chemnitz, des RHC Aufbau Böhlitz-Ehrenberg, der RSG Berlin, der SG Darmstadt und des RSC Gera in der Friends League aktiv. Auch in Greifswald erhalten junge Spielerinnen und Spieler durch das neue Format zusätzliche Möglichkeiten, regelmäßig auf dem Spielfeld zu stehen. Ebenso ist Calenberg/Eldagsen Teil dieses neuen Netzwerks.

Gerade dort, wo die Entfernungen zum nächsten Rollhockeyverein groß sind oder in einzelnen Altersklassen nicht genügend Mannschaften für einen klassischen Ligabetrieb vorhanden sind, soll die Friends League neue Möglichkeiten schaffen.

Der Gedanke hinter dem Projekt ist dabei bewusst offen und unkompliziert: Wer Kinder hat, soll ihnen auch Spiele ermöglichen können. Nicht überall stehen komplette Mannschaften in allen Altersklassen zur Verfügung. Genau hier möchte die Friends League ansetzen, flexible Lösungen ermöglichen und Vereine miteinander vernetzen.

Es geht deshalb nicht ausschließlich um Tabellen, Ergebnisse oder Platzierungen. Im Vordergrund stehen Spielpraxis, Begegnungen, Entwicklung und vor allem die Freude am Rollhockey.

Gleichzeitig soll die Friends League dazu beitragen, ehemalige Rollhockeystandorte wieder näher an den organisierten Spielbetrieb heranzuführen. Denn jeder Verein, der wieder eine Mannschaft stellt, jedes Kind, das erstmals ein Trikot bei einem Turnier trägt und jeder Standort, an dem wieder regelmäßig Rollhockey gespielt wird, ist ein Gewinn für unseren Sport.

Die starke Beteiligung aus dem Norden und aus Mitteldeutschland zeigt, welches Potenzial in diesen Regionen vorhanden ist. Gemeinsam mit den Vereinen soll die Friends League nun weiterentwickelt und dauerhaft als zusätzliche Möglichkeit für den Nachwuchs etabliert werden.

Die Friends League soll verbinden, Spielmöglichkeiten schaffen und neue Perspektiven eröffnen – damit Rollhockey auch dort wieder wächst, wo es in den vergangenen Jahren leiser geworden ist.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen, neue und zurückkehrende Vereine und vor allem auf viele Kinder, die durch die Friends League ihren Platz im Rollhockey finden.

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