Positionierung der Schiedsrichter beim Rollhockey

Selbst den besten Schiedsrichtern ist es nicht möglich, über die gesamte Dauer eines Spiels jederzeit eine optimale Positionierung einzuhalten. Auch ihre Aufstellung ist stets von der jeweiligen Spielsituation abhängig, die sich darüber hinaus mehr oder weniger schnell in die eine oder andere Richtung verändert. Aufgabe der SR ist es deshalb, aktiv, d. h. nicht statisch, eine optimale Position mit guter Sicht auf das Spiel- geschehen, aber auch auf die scheinbar weniger daran beteiligten Spieler zu erreichen. Bei Zweikämpfen sollte der SR seinen Blick möglichst zwischen die Spieler (SP) richten, um zu erkennen, von welchem Spieler der Impuls für einen Regelverstoß ausgeht.

Ziel eines solchen Verhaltens ist es, in jeder Situation zu einer guten Entscheidungsfindung zu gelangen. Mit anderen Worten: Eine gute Positionierung ist die Basis richtiger Entscheidungen.

Wesentlich dazu beitragen kann eine gute Fitness, die jeder SR mitbringen sollte. Insbesondere gegen Ende des Spiels sind die SR nicht nur in ihrer Konzentration sondern auch körperlich gefordert, wenn die Mannschaften ihre taktischen Zwänge aufgeben, sich quasi mit offenem Visier begegnen, und jeden Konterangriff mit Gegenkontern beantworten.

Ob dabei Entscheidungen aus der Bewegung immer besser sind, als solche aus dem Stand, mag dem Auge des Betrachters obliegen. Wichtig ist doch nur, dass sie richtig sind und damit dem Regelwerk entsprechen.

Positionierung der HSR beim Mittelanstoß

Beide Hauptschiedsrichter (HSR) sind zwar gleichberechtigte Partner auf dem Spielfeld, und es ist auch nicht spielentscheidend, welcher HSR das Spiel eröffnet. International festgelegt für den Spielbeginn ist jedoch HSR1 – und dies unabhängig von der Stelle, an der sich die Uhr für das Spiel befindet. HSR1 stellt sich zum Spielbeginn stets auf Höhe des Zeitnehmerti- sches und auf der gegenüber liegenden Seite im Bereich Mittellinie/lange Bande auf.

HSR2 nimmt dann seine Position auf der Seite am Zeitnehmertisch, etwa in halber Höhe der Defensivzone der Mannschaft ein, die den Mittelanstoß erwartet. Schließlich wird die anspielende Mannschaft spätestens innerhalb der nächs- ten 5 Sekunden nach dem Anspiel dorthin ihre Aktionen mit dem Ball verlagern. Es ist demnach taktisch klug, dort bereits anwesend zu sein.

Bei allen übrigen Mittelanstößen – nach Torerfol- gen oder zu einem weiteren Spielabschnitt – ist es freigestellt, welcher HSR das Spiel mit einem Pfiff fortsetzt. Idealerweise sollte dies in der Nähe des Zeitnehmertisches geschehen, um z.B. bei einer Verzögerung oder bei einem Einfluss von außen – mit den dortigen Offiziellen schnell und einfach Kontakt aufnehmen zu können. Der andere HSR positioniert sich entsprechend auf der gegenüberliegenden Seite.

Positionierung der HSR bei Penalty (PEN) und Direktem Freistoß (DFS)

Beide Arten der Spielfortsetzung sind sich sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich durch die Posi- tionierung des ausführenden Spielers, die Art der Ausführung (Schlag oder Dribbling) und der Stelle, an der der Ball zur Ausführung abgelegt wird (5,40 m bzw.7,40 m mittig zum Tor). Die Po- sitionierung der HSR weicht in beiden Fällen nur unwesentlich voneinander ab.

Penalty: Der HSR, der die Entscheidung getroffen hat, sollte auch die Ausführung kontrollieren. Dies ist jedoch nicht zwingend. Den Penalty- punkt sollte ein SR aber stets besetzen, der dann auch den Ball in seiner Hand hält (ausge- nommen während einer Auszeit). Beide SR können diesen Zeitpunkt des ruhenden Spiels also auch zum Wechsel in ihren Positionen nutzen, zumal ein Team in dieser Phase aus taktischen Überlegungen gerne auch schon mal eine Aus- zeit beansprucht. Dem Schützen ist die Wahl der Seite überlassen, wo der HSR stehen soll.

Er wählt im Allgemeinen die Seite, auf der er die Zeichen des SR gut wahrnehmen kann. Es steht zwar nirgendwo im Regelwerk beschrieben, dass der SR dem unbedingt folgen muss. Der Spielkultur insgesamt wäre eine Weigerung des SR jedoch nicht gerade förderlich, auch wenn der Spieler sich gegenüber dem SR bislang nicht von seiner freundlichsten Seite gezeigt haben sollte. HSR2 muss analog zu HSR1 ebenfalls die Seite wechseln, um die Diagonalaufstellung der HSR beizubehaten.

 

Befindet sich schließlich der abwehrende TW in seinem Torgehäuse und der Schütze am Penaltypunkt, wartet der ausführende HSR auf einer der unteren Strafraumecken auf das Freigabe- zeichen seines Kollegen am gegenüberliegenden Strafraum, dass dort alle übrigen Spieler richtig aufgestellt sind und auf den Beginn der Ausführung des Penalty warten. (vgl. Art.14 Ziff. 11.2 Technische Regeln -TSR) Eine letzte Kon- trolle der richtigen Position des TW und schon gibt der ausführende HSR das entsprechende Zeichen (gem. Art.14 Ziff. 11.3 TSR).

HSR2 kontrolliert die Aufstellung der Spieler im anderen Strafraum. Er steht gewöhnlich außerhalb des Strafraums etwa auf Höhe der oberen Strafraumlinie, damit er gut erkennen kann, ob sich ein Spieler in Rich- tung gegenüberliegenden Strafraum bewegt, bevor der Schütze den Ball berührt. Seine Auf- gabe ist es also nicht, bei der Ausführung des Penalty den abwehrenden TW zu kontrollieren. Haben sich die Spieler im Strafraum der Mann- schaft des Schützen aufgestellt, signalisiert HSR2 dies seinem Kollegen durch das entspre- chende Zeichen gem. Art. 14 Ziff. 11.2 TSR, in- dem er die geöffnete Hand am senkrecht nach oben gestreckten Arm hochhält.

Einige besonders „schlaue“ Spieler meinen, sie dürften sich nach vornüber gelehnt auf dem Schläger außerhalb des Strafraums abstützen, um dann blitzesschnell einen Vorteil gegenüber den Gegnern zu haben. Art. 14 Ziff. 11.2 TSR ist jedoch eindeutig. Dort heißt es: “ … müssen sich alle übrigen Spieler … im Strafraum der Mannschaft aufstellen, die den Strafstoß ausführt.“ –

 

Das heißt also einerseits, nicht außerhalb des Strafraums abstützen, und andererseits relativ ruhig stehen bleiben, schließlich befindet man sich im Sichtfeld des abwehrenden TW und würde diesen ungerechtfertigt benachteiligen.

SR sind rasch genervt, wenn sie solche Kleinigkeiten korrigieren müssen, und der Spieler dann auch noch „rum mault“ mit der Folge, dass er sich neben dem Zeitnehmertisch für 2 Minuten erholen, und seine Mannschaft mit einem Spieler weniger weiterspielen darf. Schuld hat dann selbstverständlich nie der Spieler, sondern stets der böse SR. Vor allem: Es bringt überhaupt nichts. Also lassen sich hier Reibungspunkte vermeiden.

Schwierig für beide HSR ist es, exakt zu erkennen, wann der ausführende Spieler den Ball be- rührt, und ob sich zeitgleich der abwehrende TW vor der Berührung des Balles bewegt hat, oder ob einer der Spieler im anderen Strafraum vor der Berührung des Balles losgelaufen ist. Diese unterschiedlichen Regelverstöße ziehen verschiedene Maßnahmen nach sich, damit die jeweilige Mannschaft von dem Regelverstoß nicht profitieren kann.

Unterbrechen die SR die Ausführung des PEN nicht, bevor der Schütze den Ball berührt hat, müssen sie dessen Ergebnis stets erst abwarten, bevor sie weitere Maßnahmen ergreifen können. Dies ist für nicht so regelfeste „Experten“ manchmal etwas schwierig nachzuvollziehen. Bevor man also seinen Emotionen freien Lauf lässt, sollte man kurz innehalten. Vielleicht hat der SR ja doch einmal Recht.

Direkter Freistoß: Wie beim Penalty orientiert sich die Positionierung des ausführenden HSR auch hier zunächst an der Wahl des Spielers. Zum anderen rückt dieser HSR von der unteren Strafraumecke etwa 1-2 m auf der kurzen Straf- raumlinie nach oben. Dort gibt er seine Zeichen. Hat der SP den Ball berührt, orientiert sich dieser HSR sofort zurück zur unteren Strafraumecke, um einen möglichen Torerfolg zu erkennen (Ball mit vollem Umfang hinter der Torlinie) oder um Regelverstöße der beiden Akteure sowohl ge- gen den Ball als auch gegen den Körper des Gegners festzustellen.

Sein Kollege orientiert sich unterdessen mit den übrigen Spielern in Richtung ML. Dabei achtet er darauf, dass sich außer dem TW keine weiteren Spieler außerhalb seines Sichtfeldes (in seinem Rücken) befinden.

Beim Penaltyschießen ändert sich die Positio- nierung der SR zu einer Diagonalaufstellung: Ein HSR stellt sich auf eine der unteren Strafraumecken, um zu kontrollieren, ob der Ball die Torlinie überquert hat. Er gibt auch das entsprechende Zeichen zur Ausführung des Penalty gem. Art. 14 Ziff. 11.3 TSR.

Dieser Umstand ist für den TW äußerst misslich, weil er sich einerseits auf den Schützen konzentrieren muss, aber andererseits auch wissen will, wie viel Zeit der Schütze noch hat, um die Ausführung zu beginnen. Vielleicht erhoffen sich die Regelmacher davon mehr Treffer.

Beide SR können möglicherweise nicht sicher feststellen, ob der Ball rechts neben dem TW die Torlinie tatsächlich überquert hat. Dies ist hier nur möglich, wenn er bis ins hintere Torgehäuse eindringt. Bleibt der Ball jedoch aus irgendeinem Grund in der Nähe der Torlinie liegen, wird die entscheidende Frage – Treffer oder kein Treffer – offen bleiben. Eine solche Situation sollten die HSR deshalb unbedingt vermeiden.

HSR2 steht auf der gegenüberliegenden oberen Strafraumecke und kontrolliert von dort aus, ob sich Regelverstöße ereignen, oder ob der Ball ins Tor eindringt.

Der Assistenzschiedsrichter (ASR) stellt sich am Mittelpunkt auf und regelt dort die Reihenfolge der Schützen. Darüber hinaus notiert er die Ergebnisse der jeweiligen Schüsse. Ist ein ASR nicht vorhanden, übernimmt ein HSR diese Funktion zusätzlich. Der aktuell unbeteiligte TW hält sich derweil – ohne zu stören – in einer Spielfeldecke auf.

Positionierung im laufenden Spiel

Der übliche Aktionsraum der SR liegt im Bereich der langen Banden entlang. Hier folgt der jeweilige SR entweder als Feld-SR (FSR) oder als Tor-SR (TSR) dem Spiel. Dabei ist stets zu beachten, dass sie die Aktionen der Spieler nicht behindern. Andererseits müssen sie eine einmal eingenommene Position auch nicht sofort ver- lassen, nur weil ein Spieler dort gerade entlang laufen oder dort den Ball spielen will. Dann muss der Spieler nach Alternativen suchen. Den SR jedenfalls trifft bei einem Ballverlust keine Schuld. Solche Situationen haben viel mit Spielintelligenz zu tun.

Bei seinen Positionswechseln muss der SR stets beachten, dass keine Spieler hinter seinem Rü- cken agieren. Bleiben bei einem Konterangriff Spieler zurück, darf der TSR nicht dem Angriff folgen, sondern er überlässt das Spielgeschehen dort seinem Kollegen, der als FSR bereits vor Ort ist. Haben sich die verbliebenen Spieler getrennt, folgt der TSR in seine neue Position etwa 2-3 m jenseits der ML in der Nähe der lan- gen Bande und übernimmt die Funktion des FSR. Sein Kollege sollte dann bereits in seiner neuen Position als TSR angekommen sein.

Tor-SR: Er steht idealerweise etwa in Höhe der unteren Strafraumecke. Von hier aus kann er kontrollieren, ob der Ball die Torlinie vollständig überquert hat. Schließlich ist dies ja ein Krite- rium, um als gültiger Treffer anerkannt zu wer- den. Die Position des TSR ist jedoch keineswegs statisch. Er kann den gesamten Bereich vom Torgehäuse entlang der kurzen Bande bis in die Spielfeldecken und von dort entlang der langen Bande bis etwa obere Ecke des Strafraums nut- zen, um das Spielgeschehen zu beobachten und auf Regelwidrigkeiten zu kontrollieren. Sein hauptsächliches Beobachtungsfeld sollte sich auf den Bereich in und um den Strafraum vor ihm sowie hinter dem Torgehäuse konzentrieren.

Eine gute Sicht auf den Ball oder in den Raum zwischen zwei Gegenspieler macht es dabei er- forderlich, dass sich der SR in seiner Position zu- sätzlich bewegt, um den optimalen Blick für das Erkennen und die Bewertung relevanter Aktio- nen der Spieler zu erreichen.

Feld-SR: Der Aktionsraum des Feld-SR befindet sich üblicherweise etwa im Bereich 2-3m links und rechts der Mittellinie und entlang der langen Bande Richtung Torgehäuse. Von hier aus er- streckt sich sein Blickfeld auf die Aktionen der Spieler um den Strafraum herum – aber auch im Strafraum, soweit sie sich erfassen lassen. Für ihn gelten die gleichen Überlegungen bei der Su- che nach dem optimalen Blickwinkel wie für den TSR.

Jeder SR darf seinen Bereich jederzeit verlas- sen, wenn es die Spielsituation erfordert. Gute HSR zeichnen sich u.a. auch dadurch aus, dass sie nicht ständig mit vier Augen den Ball fokus- sieren. Aktionen der Spieler am Ball lassen sich auch durch einen SR kontrollieren. Der andere Kollege kann sich unterdessen auf die Aktionen der Spieler ohne Ball konzentrieren, die manchmal viel wichtiger sind für die Spielentwicklung. Hier ein gutes Maß zu finden, bedarf vieler gemeinsamer Spiele und einer gehörigen Portion Grundvertrauen in die Fachkompetenz des Kollegen.

Seitenwechsel der HSR

Ein Seitenwechsel (quer über das Spielfeld) sollte die Ausnahme sein und nur bei ruhendem Spiel erfolgen. Die HSR erwägen dies z.B. bei einem indirekten Freistoß oder bei einem Bully an einer unteren Strafraumecke, wenn sich der TSR zwar auf gleicher Höhe, aber auf der gegenüberliegenden Seite befindet. Eigentlich sollte sich der FSR auf seiner Seite zu dieser Stelle begeben. Doch nicht immer ist dies der kürzeste Weg. Dann soll der TSR zumindest bis hinter das Torgehäuse einrücken, um die Spielfortsetzung dort zu regeln. Reicht dies aus, kann er sich nach dem Pfiff in seine vorherige Position zurückziehen. Ist jedoch eine unmittelbare Anwesenheit notwendig (z.B. weil der den ind. FS ausführende Spieler den regelgerechten Abstand der Gegner fordert), begibt sich der TSR ganz auf diese Seite, während der FSR an der ML seinerseits die Seite wechselt. Die Spielfortsetzung erfolgt dann durch den TSR, der sich von der neuen Position seines Kollegen kurz überzeugt, bevor er pfeift. So lässt sich ohne Komplikationen ein Positionswechsel quer zum Spielfeld durchführen.

Niemals sollte dies bei laufendem Spiel erfolgen, der Tor-SR könnte dabei von einem Schuss aufs Tor getroffen werden oder den Laufweg eines Spielers kreuzen, der mit einer solchen Situation nicht rechnet.

Positionswechsel längsseitig

Warum ist es überhaupt nötig, dass die HSR gleichzeitig ihre Positionen verändern? Wäre es nicht viel bequemer, das gesamte Spiel über in einer Position zu verbleiben? Nun – Rollhockey ist ein schnelles Spiel, dass sich dynamisch ent- wickelt und bei dem sich der Spielrhythmus je nach taktischer Ausrichtung der Mannschaften von jetzt auf gleich ändert. Dem müssen sich auch die HSR des Spiels anpassen. Mit Positionswechseln bleiben die SR konzentriert, denn sie haben danach ein neues Blickfeld auf das Spielgeschehen, das ihre Aufmerksamkeit erfordert.

Eine feste Orientierungsgröße gibt es nicht. Die Initiative geht jeweils von dem HSR aus, der wechseln möchte. Durch Blickkontakt überzeugt er sich, dass sein Kollege seine Absicht erkannt hat, und entsprechend vorbereitet ist. Der Positionswechsel ist so vorzunehmen, dass das Spielgeschehen nicht negativ beeinflusst wird. Auf keinen Fall darf ein HSR bei einem Positi- onswechsel einen Spieler behindern, oder den Ball blockieren oder dessen Laufweg verändern.

Im Bereich der langen Banden wechseln die HSR nach dem Grundsatz, dass sich möglichst immer ein HSR in der Nähe der Stelle für den ind. FS oder für ein Bully befindet. Die HSR sind dann in der Lage, aufkommende Probleme un- mittelbar zu regeln, anstatt aus der Entfernung durch missverständliches Gestikulieren die Spieler zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen.

Dadurch ergeben sich Positionswechsel ganz automatisch. Ansonsten nutzen sie eine längere Unterbrechung (z.B. Auszeit oder Behandlung eines Spielers, Wischen usw.) um das Spiel in einer neuen Position fortzusetzen.

Positionierung als einzelner Schiedsrichter

Das Stellungsspiel als einzelner Schiedsrichter (z.B. weil der HSR2 fehlt oder bei dessen Verlet- zung) ist wesentlich intensiver und verlangt eine größere körperliche Fitness, da hier das ge- samte Spielfeld abgedeckt werden muss. Bei sehr intensiven Konterspielen ist eine gute Fit- ness sogar unabdingbar, will der SR das ge- samte Spiel über optimal positioniert sein und die Spielsituationen bestmöglich überblicken.

Bedenkt man, dass der SR bei dem Spielsystem Manndeckung neben den üblichen Spielsituatio- nen auch noch ständig 4 Pärchen rivalisierender Spieler auf Regelverstöße kontrollieren muss, sollte jedem halbwegs intelligenten Menschen deutlich werden, dass die „Regelmacher“ hier jemanden an seine Grenzen stoßen lassen.

Übertriebene und unsachliche Kritik an die Adresse des Unparteiischen sind also völlig unan- gebracht – insbesondere im Nachwuchsbereich, wo gerade die jungen SR ihre Erfahrungen sammeln. Manche „vorbildlichen“ Erwachsenen ge- ben jedoch gerade hier leider ein allzu grauseliges Bild ab. Folge: Die jungen SR geben frühzei- tig auf und werfen hin. Genau diese Erwachsenen beklagen später den Mangel an SRn, an dem sie selbst einen gehörigen Anteil haben. Doch dann will es niemand gewesen sein.

Deshalb: Bleiben Sie stets sachlich und haben Sie Fairständnis insbesondere für die jungen SR und SRinnen – auch unser Sport braucht sie.